Alle Pulsmessgeräte haben zunächst die gleiche Funktionsweise:  Sie erfassen und messen elektrische Signale des Herzens und bilden sie auf ihrem Bildschirm ab. Zu den führenden Herstellern gehören: Garmin, Polar, Suunto und Timex.

Verschiedene Pulsuhr-Arten

Es gibt zwei Haupttypen von Pulsmessgeräten:

Brustgurt-Modelle

Dies ist das geläufigste Modell. Es besteht aus einem Brustgurt und einem Armbanduhr ähnlichen Empfänger, der kabellos die Daten empfängt. Die beliebtesten Pulsuhren finden Sie hier.

Die Eigenschaften variieren zum Teil sehr stark:

Basic Modelle: Die einfachen Modelle timen Ihr Workout und geben Ihnen permanent Informationen über Ihre Herzfrequenz.

Modelle mit zusätzlichen Funktionen: Viele der fortgeschrittenen Modelle geben ein spezielles Signal ab, um eine Störung durch andere Pulsmessgeräte zu verhindern. Außerdem können sie mit einem Laufsensor kombiniert werden (mehr Details weiter unten), der an den Schnürsenkeln befestigt wird um Geschwindigkeit, Entfernung und Schrittzahl nachverfolgen zu können. Manche Modelle haben GPS um beispielsweise Orte zu finden oder zu markieren, die Höhe zu ermitteln oder vorherige Kurs-Infos speichern zu können.

  • Vorteile: Brustgurt-Modelle zeigen durchgängig die Herzfrequenz an, ohne dass man das Training zum Messen oder Nachsehen unterbrechen muss. Auch die Genauigkeit ist besser als bei der Messung durch einen Finger-Sensor, außerdem stehen mehr Zusatzfunktionen wie Geschwindigkeits- und Entfernungsanzeige durch GPS-Empfänger zu Verfügung.
  • Nachteile: Diese Modelle sind gewöhnlich teurer als Fingersensoren und billigere Einstiegsmodelle sind nicht mit einem Schutz vor Zwischenstörungen durch andere kabellosen Pulsmesser ausgestattet. Außerdem sind manche Brustgurte eher unkomfortabel.

Fingersensoren

Sensoren, die am Finger befestigt werden, haben eine Anzeige die der einer Armbanduhr ähnelt. Ein Tippen auf das Touchpad reicht aus, um den Herzfrequenzmonitor zu aktivieren. Dabei liegt die Genauigkeit der Messung bei etwa 95 %.

  • Vorteile: Der fehlende Brustgurt sorgt für mehr Beweglichkeit und Komfort. Auch preislich liegen die Fingersensoren vorne.
  • Nachteile: Um die Werte zu messen, muss das Training unterbrochen werden, außerdem ist die Genauigkeit der Messung nicht so gut wie bei Brustgurt-Modellen. Der Fingersensor bietet keine Erweiterungsmöglichkeit zur Schnelligkeits- und Entfernungsmessung.

Herzfrequenz

Eine maximale Herzfrequenz bietet in verschiedenen aeroben Zonen spezifische Ergebnisse:

  • Ausdauer (60%-70%) : Gut für Ausdauertraining und Programme zur Gewichtsreduktion. Steigert die kardiovaskuläre und muskuläre Effizienz. Der Körper lernt, angelagertes Fett als Treibstoff zu verwenden.
  • Aerobisch (70%-80%): Ideal für eine allgemeine kardiovaskuläre Fitness, Muskelstärke und zur Beeinflussung des Gewichts. In diesem Bereich verbrennt der Körper hauptsächlich Fett und Kohlenhydrate.
  • Anaerobisch (80%-90%): Eignet sich für ein Training in Intervallen oder auch mit beständiger Geschwindigkeit. In diesem Bereich atmen Sie schwer und Ihre Muskeln sind müde. Hier werden Lungenkapazität und Laktose-Toleranz gesteigert.
  • VO2 Max (90%-100%): Hilft die Geschwindigkeit von Athleten zu verbessern, die nur kurze Zeit auf diesem Level trainieren, da es den Muskeln auf dieser Stufe schnell an Sauerstoff mangelt.